Sperrvermerk bei Bewerbungen
Nachtigall, ick hör dir trapsen. Da schreibt man unzählige Bewerbungen aus einer aktuell ungekündigten Stelle heraus, um sich z.B. umzuorientieren und wundert sich, dass es kaum zu Vorstellungsgesprächen kommt. Wenn es dann mal zu einem Vorstellungsgespräch kommt fällt auf, dass oft gefragt wird, wie es denn mit der Loyalität des Bewerbers zum aktuellen Arbeitgeber bestellt ist. Oftmals soll der jetzige Arbeitgeber ja auf keinen Fall mitbekommen, dass man sich wegbewerben will. Ohne einen Sperrvermerk in der Bewerbung kann allerdings das Unternehmen sich ausgiebig über den Bewerber beim aktuellen Arbeitgeber informieren. Wer in seinem jetzigen Job, von dem er sich wegbewerben will, keine Spießrouten laufen möchte, sollte entweder im Lebenslauf hinter der jetzigen Position einen Sperrvermerk schreiben, oder im Anschreiben darauf hinweisen, die Bewerbung doch bitte vertraulich zu behandeln, da ich mich in einer ungekündigten Stellung befinde. Nicht zuletzt schützt man durch einen Sperrvermerk aber auch den aktuellen Arbeitgeber, insbesondere bei Jobs wo es gilt, Stillschweigen zu bewahren.




